Gott, der das Glück ist, strahlt es auf alle Geschöpfe aus.

Der schlechten Laune sollten wir misstrauen!

Manches Mal rührt sie daher, dass wir darin

nachgelassen haben, uns zu verschenken.

Ein Einsiedler mit saurer Miene ist ein Widerspruch in sich.

 

In der Einsamkeit der Berge wird das Kreuz zur Mitte des Lebens.

Dort findet der Einsiedler Zuflucht; im Schatten des Keuzes erblüht das Leben.

Gottes Wort ist die Quelle das Lebens.

Sie stillt den Durst unseres Herzens.  

Des Herzens Sehnsucht nach Gott kennt keine Ruhe.

Sie ist die "Wunde der Liebe", das tiefe Verlangen,

dass endlich der Schleier zerreißt, der Gottes Antlitz verbirgt.

Die Größe Gottes fasziniert.

Sie erschreckt nicht, bedrückt nicht,

sondern erfüllt das Herz mit Freude -

mit der Freude darüber, dass wir frei werden

von der Illusion über uns

und einstimmen können in den Lobgesang:

"Du allein bist der Heilige,

du allein der Herr, du allein der Höchste."

 

Die Mäjestät der Berge erinnert daran, dass wir alles Gott verdanken.

Die ganze Schöpfung preist die Herrlichkeit des Herrn -

vom Aufgang der Sonne bis zu ihrem Untergang.

Wenn sich Gottes Schönheit offenbart, verblasst alles andere.

Der Flamme Widerschein verliert seinen Zauber,

sobald die Flamme selbst im Herzen leuchtet:

"Bei Tag wird nicht mehr die Sonne dein Licht sein,

und um die Nacht zu erhellen, erscheint dir nicht mehr der Mond, sondern der Herr ist dein ewiges Licht, dein Gott, dein strahlender Glanz."

(Jesaja 60,19)